Eine sehr alte Stadt mit einer langen Liste der Besiedelungen, mehrere Belagerungen, einige Erdbeben, viele Herrscher. Heute, ein interessanter Ort und der über zwei Strassenbrücken erschlossene Altstadt-Insel „Ortygia“. Hier ist man als Fussgänger gut unterwegs.

Spannend fanden wir: – den Besuch im Papyrus Museum – die Besichtigung des Doms – die Reste der wiederentdeckten jüdischen Mikwe zu erkunden – und in einem ausgezeichneten Fischrestaurant zu speisen.

Museo del Papiro

In der Ausstellung wird der Pflanze „Papyrus“, deren Vorkommen auf der Welt sowie der Herstellung des unter gleichem Namen gebräuchlichen „Papiers“ mitsamt der verwendeten Farben zur Beschriftung im Detail dargestellt und zudem auch die Verwendung dieser Pflanze im Bootsbau von afrikanischen Völkern vorgeführt.

An verschieden Orten wird zu Papyrus geforscht und gelehrt. Das Fach nennt sich Papyrologie. So bestehen verschiedene Institute und Verbände, die sich diesem Thema widmen. Die Unis von Heidelberg, Trier, Göttingen, Freiburg und München haben in Deutschland eine Stelle. Weitere wichtige Standorte für Papyrus sind Wien, Oxford, und in den USA sind dies Michigan und North Carolina.


Fisch geniessen

Im empfohlenen Fischrestaurant haben uns niedergelassen. Die aktuelle Auswahl an der Tafel (Foto Mitte) wurde uns sogar vorgelesen. Die Entscheidung war schnell klar. Das eine Gedeck war Composizione di Gambero Rosso con Avocado, das andere Composizione Tonno e Figi. Beide schmeckten uns sehr gut.


Insel Ortygia

Die Altstadt von Syrakus liegt auf der Insel Ortygia.